Innere Unruhe und Burnout

Innere Unruhe – wenn die Seele krank macht

Heutzutage kommen moderne Menschen immer häufiger an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Ständiger Erfolgsdruck, fehlende Ruhephasen und ständig weniger Freizeit können des Öfteren eine quälende innere Unruhe zur Folge haben. Hinzu kommen Konflikte am Arbeitsplatz, Dauerstress und das Gefühl, Freunde und Familie zu vernachlässigen. Daraus resultiert ein stetig dünner werdendes Nervenkostüm, eine allgemein erhöhte Reizbarkeit und emotionale Kontrollverluste. Der Körper reagiert darauf oft mit Warnsignalen. Das können z.B. Muskelverspannungen, Magenverstimmungen oder Schlafprobleme sein, die eine Erholung zunichtemachen. Angstgefühle, innere Unruhe, Schlafstörungen, Depressionen oder das Burnout-Syndrom sind häufig hieraus resultierende, ernstzunehmende Folgen.

Ängste und Depressionen entstehen im Gehirn

Das limbische System ist in unserem Gehirn verantwortlich für die Verarbeitung von Emotionen. Die emotionale Steuerung erfolgt über Botenstoffe, sogenannte Neurotransmitter. Zu den bedeutendsten Neurotransmitter gehören Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. In der Regel befinden sich diese in einem Gleichgewicht. Besteht jedoch ein Mangel oder Überfluss dieser Botenstoffe, kann dies Depressionen oder Angstgefühle hervorrufen. So unterschiedlich beide Krankheitsbilder auch sind, so ist beiden eine anhaltende innere Unruhe gemein. Die daraus resultierenden Schlafstörungen können zu einer weiteren Verschlimmerung beitragen. Eine frühzeitige Diagnose von Angststörungen oder Depressionen kann Betroffenen helfen, ihr emotionales Gleichgewicht wieder zu erlangen.

Angstgefühle – häufig, doch behandelbar

Was ist Angst?

Heutzutage kommen moderne Menschen immer häufiger an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Ständiger Erfolgsdruck, fehlende Ruhephasen und ständig weniger Freizeit können des Öfteren eine quälende innere Unruhe zur Folge haben. Hinzu kommen Konflikte am Arbeitsplatz, Dauerstress und das Gefühl, Freunde und Familie zu vernachlässigen. Daraus resultiert ein stetig dünner werdendes Nervenkostüm, eine allgemein erhöhte Reizbarkeit und emotionale Kontrollverluste. Der Körper reagiert darauf oft mit Warnsignalen. Das können z.B. Muskelverspannungen, Magenverstimmungen oder Schlafprobleme sein, die eine Erholung zunichtemachen. Angstgefühle, innere Unruhe, Schlafstörungen, Depressionen oder das Burnout-Syndrom sind häufig hieraus resultierende, ernstzunehmende Folgen.

Was kann man gegen Angstgefühle tun?

Der direkte Weg zum Arzt scheitert häufig an der Angst vor Nebenwirkungen verschreibungspflichtiger Präparate, wie z. B. erhöhte Müdigkeit oder Abhängigkeit. Ein Medikament gegen Angstgefühle sollte gut verträglich und trotzdem wirksam sein.

Depression – neuen Lebensmut finden

Depression erkennen

Traurigkeit, Niedergeschlagenheit oder einfach schlecht gelaunt zu sein gehört zum natürlichen Repertoire unserer Emotionen. Dafür können Schicksalsschläge ebenso verantwortlich sein wie Konflikte am Arbeitsplatz oder in einer Beziehung. Die Entwicklung einer Depression findet schleichend statt. Eine anfängliche leichte depressive Verstimmung kann sich zu einer ernstzunehmenden Depression entwickeln. Anhaltende grundlose Traurigkeit, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen sind nur einige der zahlreichen Symptome einer Depression. Im Verlauf kann die Lebensfreude so weit schwinden, dass der Alltag nur noch von Selbstzweifeln, Schuldgefühlen und dem Gefühl von Sinnlosigkeit bestimmt wird.

Behandlung von Depressionen

Medikamentöse Behandlungen bei Depressionen verfolgen das Ziel, den Haushalt der Botenstoffe im Nervensystem zu regulieren.

Burn-out: Wenn Arbeit krank macht

Der permanente Leistungsdruck der modernen Gesellschaft kann zu dem sogenannten Burn-out-Syndrom führen. In diesem Fall fühlen sich die betroffenen Personen übermäßig gestresst, müde und ausgebrannt. Häufig stehen Beruf und Karriere im Vordergrund – Freizeit, Familienleben und gemeinsame Zeit mit Freunden werden vernachlässigt. Der körperliche und seelische Druck steigt stetig an, oftmals sogar mit der Folge eines Zusammenbruchs. Die Lebensfreude schwindet und das Miteinander mit anderen Menschen stellt eine immerwährende Belastung dar.

Burn-out erkennen

Die Entstehung des Burn-out-Syndroms kann durch unterschiedliche Ursachen hervorgerufen werden. Psychische Probleme wie Angststörung sind im Umfeld von Burn-out häufig – wobei selten klar ist, ob sie Folge oder Ursache des Ausgebranntseins sind. Eine Behandlung von Burn-out gestaltet sich äußerst schwierig, da immer auf die individuelle Situation eingegangen werden muss. Umso wichtiger ist es, vorbeugende Maßnahmen zu treffen, um das Burn-out-Risiko zu verringern. Einfache Entspannungs-, Atem- und Meditationsübungen können ebenso hilfreich sein wie die Hilfe externer Berater. Ist das Burn-out mit einer Depression oder Angststörung verbunden, kann auch eine medikamentöse Behandlung sinnvoll sein.

Schlafstörungen – wieder ausgeruht aufwachen

Für die Regeneration des Körpers ist ein gesunder Schlaf enorm wichtig. Schlafstörungen beeinträchtigen bereits nach kurzer Zeit die geistige Leistungsfähigkeit und mindern langfristig die Lebensqualität.

Gründe für Schlafstörungen

Die Ursachen für Schlafstörungen liegen meist in äußeren Einflüssen wie Lärm, Helligkeit, Hormonstörungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten. Auch psychischer Druck und innere Unruhe können einen erholsamen Schlaf verhindern.

Hilfe bei Schlafstörungen

Viele Menschen bauen bei Schlafstörungen auf Schlafmittel, die oft verschreibungspflichtig sind. Dabei nehmen sie häufig unangenehme Nebenwirkungen wie Sedierung, Fahruntüchtigkeit und die Gefahr von Abhängigkeit in Kauf. Rezeptfrei, pflanzlich und wirksam sind die schlaffördernden Wirkstoffe Baldrian und Melisse.