Dr. Böhm® Pfefferminzöl 182 mg Reizdarmkapseln

Hersteller:Apomedick Pharmazeutische Produkte Gmbh
Darreichungsform:Kapseln
Verordnungsart: rezeptfrei
apothekenpflichtig

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Gebrauchsinformationen

Anwendungsgebiete


Pflanzliches Arzneimittel zur Linderung von leichten krampfartigen Beschwerden des Verdauungstraktes, von Blähungen und Bauchschmerzen, insbesondere bei Patienten mit Reizdarm-Syndrom.


Weitere Pflichtinformationen


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Hinweise:

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Das ätherische Öl der Pfefferminze wirkt im Magen-Darm-Trakt entblähend, entschäumend und entkrampfend auf die glatte Muskulatur. Pfefferminzöl fördert zudem die Bildung von Gallenflüssigkeit in der Leber und kann dadurch die Fettverdauung unterstützen.

Was ist das Reizdarmsyndrom (RDS)?

Das Reizdarmsyndrom ist eine körperliche Erkrankung, bei der durch übliche Untersuchungsmethoden keine klaren Ursachen für die Beschwerden oder auslösende Erkrankungen gefunden werden können. Typische Reizdarm-Symptome sind chronische, zumindest drei Monate anhaltende Bauchbeschwerden (Blähungen, Bauchkrämpfe, Schmerzen), die häufig mit Stuhlveränderungen (Durchfall oder Verstopfung oder abwechselnd Durchfall und Verstopfung) verbunden sind. Patienten berichten auch oft vom Gefühl der unvollständigen Darmentleerung.

Reizdarmsyndrom ist nicht gleich Reizdarmsyndrom

Man unterscheidet nach den Hauptbeschwerden des Reizdarmsyndroms den Obstipationstyp, den Durchfalltyp, den Schmerztyp, den Blähtyp und Mischtypen aus allen Symptomen. Bei allen Formen muss der zu Rate gezogene Arzt mögliche andere Erkrankungen ausschließen. Daher wird zur Reizdarmsyndrom Diagnose normalerweise eine Dickdarmspiegelung angeordnet, um Dickdarmkrebs oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen auszuschließen – bei Frauen sollte auch eine gynäkologische Untersuchung erfolgen. Ein Bauchultraschall von Gallenblase, Leber und Unterbauch sowie ein großes Blutbild sind Standarduntersuchungen. Erst wenn diese Untersuchungen ohne Befund bleiben, kann der Arzt die Diagnose Reizdarm stellen.


Reizdarm – Ursachen sind vielfältig

Bei manchen Patienten tritt das Reizdarmsyndrom plötzlich und ohne Vorankündigung auf. Andere wiederum hatten eine Magen-Darm-Infektion unmittelbar bevor sich die ersten Symptome zeigten. Bei einer weiteren Patientengruppe erscheinen erste Anzeichen im Zuge einer Antibiotikatherapie und wieder andere berichten in besonders belastenden Lebenssituationen (Todesfall, Scheidung, viel Stress am Arbeitsplatz) zum ersten Mal von ihrem Reizdarmsyndrom.

Experten gehen davon aus, dass Fehlfunktionen des Nervensystems und des Verdauungstraktes das Reizdarmsystem auslösen. Psychische Faktoren (Stress), Essgeschwindigkeit und Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Fructose, Lactose, Gluten) beeinflussen die Entstehung des Reizdarms ebenso.


Reizdarmsyndrom heilen: Was können Betroffene tun?

Beim Reizdarmsyndrom ist der Darm dauernd in einem „Alarmzustand“. Spielt das Verdauungssystem anfänglich nur bei einigen Lebensmitteln verrückt, wird die Liste der Lebensmittel, die nicht vertragen werden immer größer, bis man fast gar nichts mehr essen kann ohne Beschwerden zu bekommen. Daher sollen sich Reizdarmpatienten genau beobachten und ein Ernährungstagebuch führen, um herauszufinden, welche Lebensmittel Ihre Beschwerden auslösen.

Besonders in Verdacht stehen die sog. FODMAP-Lebensmittel wie Zucker, Kohlehydrate, Obst, Gemüse, Milch und Getreide.

Tipp: Wenn Sie unter einem Reizdarm leiden, sollten Sie für eine bestimmte Zeitspanne Weizen durch Dinkel ersetzen und laktosefreie Milchprodukte und Käse konsumieren. Dadurch kann sich bereits eine Verbesserung einstellen. Statt kohlensäurehaltiger Getränke empfiehlt sich Pfefferminztee als wohltuendes Getränk – die ätherischen Öle der Pfefferminze entspannen den Darm und wirken entblähend.

Anwendungsempfehlung

Dosierung


Erwachsene:

1-2 Kapseln 3-mal täglich.

Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren (mit mindestens 20 kg Körpergewicht):

1 Kapsel 3-mal täglich


Anwendungshinweise


Zum Einnehmen.

Die Kapseln sind unzerkaut mindestens 30 Minuten vor einer Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit (vorzugsweise einem Glas Wasser) einzunehmen.

Dauer der Anwendung:

Dr. Böhm® Reizdarmkapseln sollten bis zum Abklingen der Symptome angewendet werden. Normalerweise ist dies innerhalb von ein oder zwei Wochen der Fall. In manchen Fällen kann die Einnahme bei anhaltenden Symptomen bis maximal 3 Monate pro Behandlung fortgesetzt werden. Wenn Sie sich nach 2 Wochen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.


Inhaltsstoffe

Wirkstoffe


1 magensaftresistente Kapsel enthält: 182 mg Pfefferminzöl


Inhaltsstoffe


Die sonstigen Bestandteile sind:

Gelatine, Glycerol, Ethylcellulose, Natriumalginat, mittelkettige Triglyceride, Stearinsäure, Ölsäure, gereinigtes Wasser.


Hinweise

Hinweise


Frei von Lactose, Hefe und Gluten.


Gegenanzeigen


  • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Pfefferminzöl, Menthol oder einen  sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie an einer Lebererkrankung, entzündlichen Erkrankungen im Bereich der Gallenwege (Cholangitis), verringerter Magensäurebildung (Achlorhydrie), Gallensteinen oder anderen Gallenerkrankungen leiden 
  • von Kindern unter 8 Jahren.

Nebenwirkungen


Es können auffälliger Mentholgeruch im Urin und Stuhl, Schmerzen beim Wasserlassen und Entzündungen der Eichel auftreten.

Über Sodbrennen, Brennen am After, verschwommenes Sehen, Übelkeit und Erbrechen wurde berichtet. Es wurde von Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber dem enthaltenen Menthol berichtet, darunter Kopfschmerzen, zu niedrige Herzfrequenz (Bradykardie), Muskelzittern, Störung der Bewegungskoordination (Ataxie), anaphylaktischer Schock und Hautausschläge. Die Häufigkeit des Auftretens ist nicht bekannt.


Wechselwirkungen


Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.

Arzneimittel, die zur Reduzierung der Magensäure verwendet werden, wie Histamin-2-Blocker, Protonenpumpenhemmer oder Antazida können eine vorzeitige Auflösung des magensaftresistenten Überzugs bewirken und sollten vermieden werden.