Gar nicht so leicht:
Wie wird man Winterspeck wieder los?

Die kalten Wintertage gehen von ganz allein. Die kleinen Fettpolster, die sich in dieser Jahreszeit oft bilden, leider nicht. Laut dem aktuellen Ernährungsbericht sind in Österreich rund 42 % der 18-65-Jährigen übergewichtig, 11 % davon sogar adipös. Der Grund dafür sind die schlechten Ernährungsgewohnheiten der Österreicher: Wir essen zu fett, zu salzig und zu viel Fleisch, während der Obst- und Gemüsekonsum durchwegs zu niedrig ist. Eine Kombination aus gesunder Ernährung und viel Bewegung ist das beste Mittel um diesen Zustand zu ändern. Aber was ist überhaupt eine „Gesunde Ernährung“? Was ist erlaubt und wo verstecken sich die Dickmacher des Alltags?

Ein guter Anhaltspunkt ist hierbei die Österreichische Ernährungspyramide, die 2009 vereinheitlicht wurde. Vorher gab es hiervon verschiedene Variationen, die von Fachorganisationen und Unternehmen in Umlauf gebracht wurden. Weil das Thema Ernährung auch für die Politik einen immer größeren Stellenwert hat, wurde die Pyramide erneuert, um Missverständnissen vorzubeugen und uns Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen.

„Ich bin davon überzeugt, dass die neue Ernährungspyramide einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Ernährungsinformation, zur Verbesserung des Gesundheitszustandes, zur Steigerung der Lebensqualität und zur Senkung der Gesundheitslast aller Österreicherinnen und Österreicher leisten wird“, meint Gesundheitsminister Alois Stöger.

Die neue Pyramide basiert auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und teilt sich in „7 Stufen der Gesundheit“: Die Basis der empfohlenen Ernährung bilden dabei die kalorienarmen Getränke, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte sowie die diversen Getreideprodukte. Auch Vollkornprodukte sollten regelmäßig auf dem Speiseplan stehen, denn sie fördern die Verdauung und schützen den Darm. Milchprodukte sollten dreimal pro Tag auf den Tisch kommen. Fisch kann es zweimal die Woche, Fleisch nicht öfter als dreimal die Woche geben. Fett sollte selten gegessen werden, und auch nur in guter Qualität. Die Spitze der Pyramide bilden die Süßigkeiten und salzigen Snacks. Schokolade, Chips und Limonade sind nicht verboten, sondern sollten nur hin und wieder auf dem Teller landen – sehen Sie sie als „Gipfelgenüsse“ an.

Lernen Sie die neue Ernährungspyramide kennen »

Abnehmen durch Trinken

Mit der neuen Ernährungspyramide haben Sie bereits ein paar wichtiges Hinweise auf eine gesunde Ernährung erhalten. Aber auch dasTrinkverhalten hat einen großen Einfluss auf unseren Stoffwechsel und somit auch auf den Erfolg beim Abnehmen. Wer sein Gewicht reduzieren möchte, kann seinen Körper dabei unterstützen, indem genug Flüssigkeit aufgenommen wird. Das hilft aus vielerlei Hinsicht – hier die wichtigsten Aspekte und Tipps zum Thema Trinken:

  • Hunger oder Durst? Diese Bedürfnisse fühlen sich zum Teil sehr ähnlich an und können deshalb verwechselt werden. Tipp: Bevor man zu einer womöglich ungesunden Zwischenmahlzeit greift, einfach erstmal etwas Wasser trinken.
  • Die Menge macht's: Was die optimale Flüssigkeitszufuhr angeht, existieren unterschiedliche Ansichten und Empfehlungen, die sich meist um die 1,5 bis 2 Liter pro Tag bewegen. Doch gerade in der Phase der Gewichtsreduktion sollte das Pensum ruhig auf 3 bis 4 Liter angehoben werden – schließlich treiben Sie in dieser Zeit optimalerweise auch mehr Sport.
  • Verzichten Sie auf Alkohol: Getränke mit Alkohol sind gleich doppelt „gefährlich“. Nicht nur, dass sie erheblich mehr Kalorien enthalten. Sie sind auch noch sehr appetitanregend. Sollten Sie also wirklich konsequent abnehmen wollen, verzichten Sie in dieser Zeit am besten ganz auf Alkohol. Tipp: Steigen Sie auf alkoholfreies Bier um – das hat weniger Kalorien, ist durstlöschend und zugleich isotonisch. Damit eignet es sich sogar optimal als Sport-Getränk.
  • Das Richtige trinken: Immer nur Wasser – das ist für die Geschmacksnerven nicht gerade aufregend und drückt auf die Stimmung. Mehr Abwechslung verschaffen Sie sich mit Tees in verschiedenen Geschmacksrichtungen, oder Sie greifen zu einem Soda Zitron oder einem Apfel-oder Orangensaft gespritzt.
  • Gewohnheiten ändern: Ausreichend zu trinken ist im Stress des Alltags gar nicht so einfach, oder wird schlichtweg vergessen. Tipp: Bauen Sie das Trinken in alltägliche Rituale ein. Zum Beispiel könnten Sie immer ein großes Glas Wasser trinken, wenn Sie nach Hause kommen oder andersherum das Haus verlassen. Achten Sie auch unterwegs auf den Flüssigkeitshaushalt. Gewöhnen Sie sich an, immer etwas zu Trinken in der Handtasche oder im Auto dabei zu haben.

Wer aber bis zum Sommer wieder zur Bestform auflaufen will, sollte nun langsam mit der Umstellung beginnen. Neben einer ausgewogenen Ernährung ist Sport nach wie vor das effektivste Mittel. Die richtige Mischung aus gesunder Ernährung und Bewegung macht den Erfolg aus. Denn ganz ohne Sport werden die Pfunde nicht purzeln – es gibt keine „Wunderpille“, die die Traumfigur herbeizaubert. Es gibt aber Produkte, die beim Abnehmen helfen können. Sie wirken unterstützend und können das schwere Vorhaben etwas erleichtern.

Durchschnittlicher Kalorienverbrauch (kcal)
nach 30 Minuten und einem Körpergewicht von 60-80 kg:

Berechnen Sie hier Ihren individuellen Kalorienverbrauch:

  • Ergebnis:


Hilfe von „Außen“
In der Phase der Gewichtsreduktion ist es sinnvoll, vermehrt Sport zu treiben. Um den Körper bei der erhöhten Bewegungsgsaktivität zu unterstützen, stehen verschiedene Produkte zur Verfügung.Viele davon machen sich die Wirkung von L-Carnitin zunutze. L-Carnitin ist ein Nährstoff, der natürlich im Körper vorkommt und für den Energiestoffwechsel unentbehrlich ist. Deswegen wird es bei großer körperlicher Anstrengung auch vermehrt gebraucht. Weil L-Carnitin voranging in Fleisch enthalten ist, kann es durch eine Diät oder vegetarischer Ernährung zu einer Unterversorgung kommen. Spezielle Präparate können den Nährstoff-Mangel ausgleichen und den Fettstoffwechsel unterstützen.


Steckbrief L-Carnitin:

  • L-Carnitin kommt natürlicherweise im Körper vor, es handelt sich hierbei um eine chemische Verbindung
  • Der Nährstoff ist sehr wichtig für den Energiestoffwechsel
  • L-Carnitin kann langkettige Fettsäuren binden und abtransportieren
  • Viele Ausdauersportler nehmen L-Carnitin zu sich, weil es die körperliche Leistungsfähigkeit steigern kann