Stressmanagement – Wege zu einem entspannteren „Ich“.

Ob im Beruf oder im Privatleben: Stress schleicht sich häufig auf leisen Sohlen an und wird Stück für Stück – fast unbemerkt – zu einem festen Bestandteil unseres Alltags. Bis wir tatsächlich bewusst wahrnehmen, dass wir aus unserem inneren Gleichgewicht geraten sind, haben wir oft schon einen unnötig langen und anstrengenden Leidensweg hinter uns gebracht. So viele unterschiedliche Auslöser Stress auch haben kann – auf so vielfältige Weise kann er sich schließlich auch entladen. Sicher ist aber: Dauerhafter Stress wirkt sich früher oder später negativ auf unsere Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit aus – und kann sogar die Gesundheit gefährden.

Im Folgenden finden Sie einige allgemeine Tipps, die helfen sollen, Stress abzubauen oder ihn gar nicht erst aufkommen zu lassen. Allerdings sei angemerkt, dass nicht jeder Tipp bei jedem Menschen gleich gut wirkt – denn dafür sind sowohl die Auslöser und Auswirkungen als auch die Möglichkeiten des Stressabbaus bei jedem Menschen zu individuell.

Ausreichend Schlaf und ein entspannter, positiver Start in den Tag!

Im Schlaf lädt der Körper den Akku wieder auf – daher ist eine möglichst erholsame, nächtliche Ruhephase auch von entscheidender Bedeutung für die innere Ausgeglichenheit. Ideal sind sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht. Mindestens genau so wichtig wie der nächtliche Schlaf ist ein stressfreier Start in den Tag. Wenn Sie also regelmäßig auf den letzten Drücker aufstehen, das Frühstück sozusagen im Vorbeigehen herunterschlingen und zur Arbeit hetzen, wird es schwer, dem Stress an diesem Tag noch zu entkommen. Doch es geht auch anders: Nehmen Sie sich abends ein wenig Zeit, um Ihren nächsten Tag zu planen und zu strukturieren. Gönnen Sie sich dafür morgens 10 Minuten mehr Zeit – zum Beispiel für eine erfrischende Wechseldusche und ein ausreichendes Frühstück mit guter Musik. So können Sie den Tag gleich viel entspannter angehen.

Ausgewogene Ernährung und ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt.

Sich in hektischen Phasen gesund zu ernähren, lehnen viele Menschen schon aus Mangel an Zeit ab. Dabei kann eine einseitig, nährstoffarme Ernährung den Stress und das Gefühl, ausgelaugt zu sein, sogar noch begünstigen und verstärken. Außerdem nimmt der Verzehr eines Burgers oder einer Pizza vom Lieferdienst um die Ecke sicher nicht weniger Zeit in Anspruch als der Genuss eines leckeren Apfels oder einer Schale Müsli. Achten Sie also darauf, sich möglichst ausgewogen zu ernähren, um Körper und Geist leistungsfähig zu halten. Ebenso wichtig ist die Flüssigkeitszufuhr – trinken Sie über den Tag verteilt viel Wasser! Und tauschen Sie die tägliche Tasse Kaffee einfach mal gegen einen leckeren Tee ein – denn bereits ein tägliches Tee-Ritual kann viel zu Ihrem Wohlbefinden beitragen.

Tipps zur Entspannung und kleinere Übungen für zwischendurch.

Auch wenn Ihr Terminkalender wieder besonders voll ist – es gibt immer Möglichkeiten, für einige Momente abzuschalten und sich einer Ruhepause hinzugeben. Ob Übungen zur Lockerung von Verspannungen, beruhigende Atemübungen oder tägliche Entspannungsrituale, die für Ablenkung sorgen und so helfen, den Kopf frei zu bekommen – viele dieser Übungen können Sie mit wenig Zeitaufwand sogar direkt an Ihrem Arbeitsplatz durchführen. Unser Tipp: Suchen Sie im Internet nach Stichworten wie „Entspannungsübungen“ oder „Tipps zum Stressabbau“ – so finden Sie bequem die Übungs-Beispiele, die Ihnen persönlich am besten liegen und am meisten Erholung versprechen.

Tagesabläufe besser strukturieren und Stressauslöser identifizieren.

Oft führt auch eine gewisse (gedankliche) Unordnung dazu, dass uns etwas über den Kopf wächst und überfordert. Je mehr Aufgaben und Termine auf uns einprasseln, umso wichtiger wird es, sich gut zu organisieren. Fertigen Sie schon abends Pläne für den nächsten Tag an. Schreiben Sie in priorisierten To-do-Listen nieder, was Sie nach und nach erledigen wollen. So behalten Sie den Überblick, können Ihre Gedanken besser ordnen und sich Ihr Tagespensum sinnvoll einteilen – denn nicht alle Projekte müssen immer gleichzeitig und „sofort“ angegangen werden. Um herauszufinden, was eigentlich die Auslöser für Ihren persönlichen Stress sind, empfiehlt sich das Führen eines Stresstagebuchs. Durch diese schriftliche Auseinandersetzung können Sie die belastenden Situationen des Tages Revue passieren lassen und nachhalten, welcher Moment welchen emotionalen Zustand bei Ihnen ausgelöst hat. Führen Sie Ihr Stresstagebuch einen Monat lang, täglich und möglichst lückenlos. So erhalten Sie mit der Zeit einen guten Überblick über Situationen, die eher stressfördernd oder eher entlastend auf Sie eingewirkt haben. Auf diese Weise werden Sie möglicherweise Zusammenhänge erkennen, die Sie bislang gar nicht in Erwägung gezogen haben. Zudem können Sie mit diesem Hintergrundwissen ausgerüstet gezielter Stressmomente vermeiden und Glücksmomente fördern.

Die eigene Erreichbarkeit reduzieren und auch mal „Nein“ sagen.

Sie haben das Gefühl, immer und überall erreichbar sein zu müssen – zum Beispiel, um es Ihrem Chef jederzeit recht zu machen oder weil Sie glauben, etwas spannendes verpassen zu können? So bauen Sie eine Erwartungshaltung gegenüber sich selbst auf, die Sie zunehmend unter Druck setzt und der Sie wohl nie 100%-ig werden entsprechen können. Denn ein entscheidender Aspekt der Stressvermeidung beruht letztlich auch darauf, Ihr eigenes Leistungspotenzial realistisch einzuschätzen und im richtigen Moment auch mal „Nein“ zu sagen. Wenn Sie es zudem noch schaffen, Ihr Handy auch mal bewusst auszuschalten und Ihren Email-Posteingang für einige Stunden unbeobachtet zu lassen, sind Sie schon einen großen Schritt weiter. Sie werden sehen: Es fühlt sich gut an, nicht immer erreichbar zu sein bzw. „Ja und Amen“ zu allem zu sagen – nur um möglichen Konflikten aus dem Weg zu gehen, die Sie ansonsten mit sich alleine ausmachen müssten.

Den richtigen Ausgleich finden und bewusste Auszeiten nehmen.

Suchen Sie sich ein geeignetes Ausgleichsprogramm zu belastenden Tätigkeiten. Sitzen Sie berufsbedingt hauptsächlich vor dem Computer, so kann beispielsweise Sport der perfekte Ausgleich für Sie sein. Haben Sie tagsüber viel mit verschiedenen Menschen zu tun, sollte Ihr Ausgleichs-programm idealerweise mit Ruhe zu tun haben. Fragen Sie sich nach einem stressigen Tag einfach selbst ganz bewusst, wonach Ihnen gerade der Sinn steht: Gartenarbeit? Musik hören? Mit Ihren Kindern spielen? Ein gutes Buch lesen? Beim Sport auspowern? Gemeinsames Kochen? Feiern und tanzen? Es gibt viele Möglichkeiten für den optimalen Ausgleich – finden Sie Ihren! Darüber hinaus kann auch ein „Aus-Tag“ für neue Erkenntnisse und reichlich Entspannung sorgen. Reservieren Sie einen Tag nur für sich – ohne Verpflichtungen, ohne andere Personen um Sie herum. Wechseln
Sie die Umgebung – raus dem Alltag. So können Sie ohne gewohnte Ablenkung neue Eindrücke gewinnen und neue Perspektiven einnehmen. Lassen Sie es sich an Ihrem „Aus-Tag“ gut gehen und machen Sie nur Dinge, die Entspannung versprechen.

Unsere Empfehlung:

Wie eingangs erwähnt, sind Stressfaktoren und -Therapien bei jedem Menschen individuell zu bewerten. Um also erst einmal herauszufinden, warum Sie gestresst sind, und welche Maßnahmen in Ihrer Situation wirklich beim Stressabbau helfen, empfiehlt sich der Besuch eines Seminars oder Workshops zum Thema „Stressmanagement“. Vereinbaren Sie ein vertrauliches Gespräch mit Ihrem Hausarzt – er kann Ihnen sicher mit persönlichen Empfehlungen weiterhelfen.

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