Laktoseintoleranz
Leben ohne Milchprodukte

Milch, Joghurt, Käse – das sind nur drei Lebensmittel aus unserem täglichen Leben, die Milchzucker enthalten. Für Menschen mit einer Unverträglichkeit ist das ein echtes Problem; viele Menschen leiden darunter.

Was genau ist Laktoseintoleranz?

Eine Laktoseintoleranz ist keine Allergie, sondern eine Verdauungsstörung. Sie tritt dann auf, wenn das Enzym Laktase im Körper zu wenig oder gar nicht produziert wird. Dieses Enzym ist dafür verantwortlich, dass der Milchzucker, also Laktose, nicht richtig aufgespalten wird. Er wird dann nicht im Dünndarm absorbiert und gelangt unverarbeitet in den Dickdarm, was sich bei den Betroffenen unmittelbar mit Verdauungsbeschwerden bemerkbar macht.

Symptome, die auf eine Unverträglichkeit hinweisen können:

  • Blähungen
  • Krämpfe
  • Völlegefühle
  • Übelkeit
  • Durchfall

Kapseln und Kautabletten

Es gibt die Möglichkeit, das fehlende Enzym Laktase in Form von Präparaten zu sich zu nehmen. Diese Kapseln oder Kautabletten gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Allerdings sollte man sie nicht allzu leichtfertig einsetzen – immerhin wirkt man auf seine natürliche Verdauung ein. Außerdem ist es nicht einfach, für jedes Produkt den genauen Milchzuckergehalt zu ermitteln und die Kapseln somit richtig zu dosieren. Für eine Dauertherapie sind die Laktasepräparate also nicht geeignet. Für einen Restaurantbesuch oder eine Reise hingegen sind sie sehr praktisch.

Was kann ich noch tun?

Der wohl einfachste Weg mit einer Laktoseintoleranz fertig zu werden ist, Produkte mit Milchzucker zu meiden. Eine langfristige Ernährungsumstellung ist auch deshalb sinnvoll, weil die Laktoseintoleranz nicht behandelbar ist. Achten Sie deshalb beim Ihrem nächsten Einkauf auch auf versteckte „Laktosefallen“, wie beispielsweise Fertiggerichte, Backwaren, Müsli und Desserts. Genauso sollten sie Milchpulver, Molkenerzeugnisse und Molke meiden und stattdessen auf Alternativen zurückgreifen, wie Soja, Hafer, Reis oder Dinkelmilch. Auch in der veganen Küche findet man viele leckere Rezepte, die auch ohne Milchprodukte auskommen. In manchen Fällen reicht es auch aus, sich nur laktosearm zu ernähren. Wie viele Milchprodukte Ihnen guttun, merken Sie selbst am besten – hören Sie dabei auf ihr Bauchgefühl

Rezept: Herbstlicher Kürbis-Eintopf mit einem Hauch von Orient

Dieses Rezept reicht für ca. 4-5 Personen

  • 2 EL ÖL
  • 1 kg Kürbis (z.B. Hokkaido oder Butternut)
  • 1 Süßkartoffel (oder 1 große Karotte)
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zimtstange (+ 1/4 TL gemahlenen Zimt, optional)
  • 2 gehäufte TL Kreuzkümmel
  • 1 kleine getrocknete Chilli-Schote, zerrieben (oder etwas Chilli-Pulver)
  • 400 – 500 ml Gemüsesuppe (frisch oder mit Pulver zum Aufbrühen)
  • 500 g passierte Tomaten
  • 1 Dose Kichererbsen
  • Etwas Zitronensaft
  • Salz

Schälen Sie den Kürbis und die Süßkartoffeln und schneiden Sie sie in kleine Würfel. Anschließend die Zwiebeln würfeln. Erhitzen Sie das Öl in einem großen Suppentopf, geben Sie die gewürfelte Zwiebel hinzu und dünsten Sie sie an.

Erhitzen Sie jetzt auch schon die Gemüsesuppe.

Während die Suppe aufkocht den Knoblauch pressen und zu den Zwiebeln in den Topf geben und das Zwiebel-Knoblauch-Gemisch gut 1 Minute weiterdünsten.

Jetzt geben Sie die übrigen Zutaten (Kürbis, Kichererbsen, Karotte, Chilischote, Tomaten, Gemüsesuppe, Kreuzkümmel und die Zimtstange) in den Topf und lassen alles köcheln, bis der Kürbis weich ist.
Mit etwas zusätzlichem Zimt, einem Spritzer Zitronensaft, und etwas Salz abschmecken.

Tipp: Dazu schmeckt ein knusprig gebackenes Baguette.

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!


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