Fußpilz – Pilzinfektion am Fuß

Fußpilz ist eine oftmals chronische Pilzinfektion der Zehenzwischenräume, Fußsohlen und in schweren Fällen auch des Fußrückens. Zu den Symptomen gehören vor allem Juckreiz und Rötung, Schuppung oder Nässen.

In Mitteleuropa zählt Fußpilz zu den häufigsten Infektionskrankheiten von denen Männer häufiger betroffen sind als Frauen. Doch nur wenige lassen die unangenehme Pilzkrankheit behandeln. Vor allem zwischen den Zehen findet der Pilz einen optimalen, feucht-warmen Aufenthaltsort. Beste Voraussetzungen also, um sich weiter ungestört zu verbreiten.

Ursachen von Fußpilz

Erreger sind sogenannte Dermatophyten (Fadenpilze), die speziell die Haut besiedeln. Fußpilz wird in der Regel von Mensch zu Mensch übertragen. Dies geschieht selten durch den direkten Hautkontakt. Jeder Mensch, ob gesund oder nicht, verliert ständig feinste Hautschüppchen und verteilt sie unsichtbar auf dem Fußboden. Bei einer intakten Haut verhindert der Säureschutzmantel, dass Pilzsporen sich einnisten können.

Ist die Haut jedoch geschädigt oder das Immunsystem geschwächt, können die Pilze Fuß fassen – im wahrsten Sinn des Wortes, sie dringen in die Oberhaut ein.

Das Tückische am Hautpilz ist, dass er nicht an der Oberfläche bleibt. Er wächst von außen in die Haut hinein und nistet sich dann in den tieferen Hautschichten ein. Dort vermehrt er sich. Durch die ständige Erneuerung der Haut und das Wandern der Hautzellen von innen nach außen gelangt der Pilz in die oberen Hautschichten.

Für das Eindringen in die Haut nutzen Fußpilz-Erreger aber auch andere Wege. Kleine Verletzungen, Risse und Schrunden der Haut bieten ebenfalls optimale Angriffspunkte für eine Pilzinfektion. Außerdem gibt es verschiedene Faktoren, die es dem Pilz leichter machen, ans Ziel zu kommen.

Besonders gefährdet sind:

  • Personen, die sehr häufig Turnschuhe tragen (hohe Fußfeuchtigkeit)
  • Sportler
  • Personen, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit gezwungen sind, dicht schließende Schuhe zu tragen (z.B.Bauarbeiter)
  • Menschen mit einem geschwächten Immunsystem
  • Personen, in deren Familie gehäuft Fußpilz auftritt
  • Menschen mit Durchblutungsstörungen der Beine
  • Diabetiker

Symptome von Fußpilz

Die häufigsten Symptome des Fußpilzes sind:

  • Eine verstärkte Schuppung an den Fußsohlen
  • Juckreiz zwischen den Zehen
  • Teilweise eine leichte Rötung oder Schuppung
  • Manchmal kleine Blasen oder Pusteln

Eine Fußpilzvariante ist der Befall der Zehenzwischenräume. Dabei erscheint die Haut feucht und aufgeweicht. Durch die aufgeweichte Haut können leicht bakterielle Erreger eindringen und schwere Hautentzündungen verursachen.

Je weiter fortgeschritten die Pilzerkrankung ist, desto größer werden die Hautpartikel und -schuppen, die sich vom befallenen Bereich lösen. Darunter erscheint rotes, gereiztes Gewebe und die Haut sieht wie aufgeweicht aus. Es kommt zu kleinen Rissen, was das Eindringen weiterer Keime und insbesondere auch bakterieller Erreger begünstigt. Die schmerzhaften Risse treten nicht nur zwischen den Zehen, sondern in schweren Fällen am ganzen Fuß auf.

Therapie und Prophylaxe der Pilzinfektion

Fußpilz wird mit speziellen pilztötenden Medikamenten, sogenannten Antimykotika behandelt. Normalerweise reicht es aus, die Cremes oder Sprays nur auf den betroffenen Hautarealen anzuwenden. In schweren Fällen ist eine Behandlung mit Tabletten notwendig.


So können Sie Fußpilz vorbeugen:

  • Trocknen Sie Ihre Füße gründlich ab, bevor Sie Strümpfe und Schuhe anziehen. Achten Sie dabei besonders auf die Zehenzwischenräume.
  • Bei Fußpilz ist es wichtig, Schuhe und Socken regelmäßig zu desinfizieren.
  • Wo viele Menschen barfuß gehen, ist höchste Vorsicht geboten: In öffentlichen Bädern und Saunen sind Badeschlappen hilfreich. Das gleiche gilt für Hotelzimmer.
  • Handtücher regelmäßig wechseln. Handtücher, Badematten, Socken und Bettwäsche bei Temperaturen über 60°C waschen; noch besser ist kochen.
  • Einen Diabetes unbedingt entsprechend behandeln lassen und auf gute Blutzuckerwerte achten – das beugt Komplikationen vor! Da Diabetiker besonders gefährdet sind, an bestimmten Fußerkrankungen und auch Fußpilz zu leiden, sollten diese ihre Füße besonders gut pflegen und regelmäßig inspizieren.
  • Vermeiden Sie Schuhe aus Kunststoff. Gehen Sie möglichst in Lederschuhen mit Ledersohle.
  • Bei häufigerem Pilzbefall können Sie die Füße und die Innenseiten der Schuhe mit Puder oder Spray gegen Fußpilz behandeln.

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