Nur Erkältung oder doch schon Grippe?

Der fieberhafte Unterschied

„Ich bin furchtbar erkältet und liege mit einer Grippe im Bett!“ Ein Satz, den wir jetzt häufiger hören werden, wenn es draußen kalt und ungemütlich wird. Dabei ist eine Erkältung nicht dasselbe wie eine Grippe, auch wenn es häufig in einem hustenden Atemzug genannt wird. Aber wüssten Sie, wo eigentlich genau der Unterschied liegt?

Eines haben die Infektionskrankheiten gemeinsam: Beide werden durch Viren verursacht. Weil es sich aber um unterschiedliche Typen handelt, ist der Verlauf unterschiedlich schwer: Während die Erkältung recht harmlos ist und ohne Weiteres mehrmals im Jahr vorkommen kann, muss eine Grippe ernst genommen werden. Deswegen ist es wichtig, den Unterschied zwischen Grippe und Erkältung zu kennen und die Warnsignale seines Körpers richtig und rechtzeitig einzuordnen.

Die Erkältung – ein grippaler Infekt

Eine Erkältung bzw. ein grippaler Infekt kann durch viele unterschiedliche Viren zum Beispiel durch Rhino-, Corona- oder Adeno-Viren ausgelöst werden. Die Vielzahl erklärt auch, warum man mehrfach kurz hintereinander erkältet sein kann. Eine Erkältung schleicht sich meist langsam an, ist dafür aber auch verhältnismäßig schnell wieder überstanden. Nach zwei bis drei Tagen erreicht die Erkrankung ihren Höhepunkt, nach etwa einer Woche sollten die Beschwerden abgeklungen sein. Typische Symptome sind:

  • Husten, Schnupfen, Heiserkeit
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Fieber und Schüttelfrost
  • Mattigkeit

Influenza - Die Grippe

Wer eine „echte“ Grippe hat, der wird den Unterschied zu einer harmlosen Erkältung am eigenen Körper leidlich erfahren – der Krankheitsverlauf ist typischerweise deutlich schwerer. Wie aus dem Nichts ist der Betroffene plötzlich krank und schwach. Und zwar nicht nur im Bezug auf die Atemwege, sondern auf den gesamten Körper: Die Körpertemperatur steigt, die Glieder schmerzen und man fühlt sich schlapp und abgeschlagen. Bis diese unangenehmen Beschwerden abklingen, dauert es erheblich länger als bei einer Erkältung. Achtung: Vor allem für Risikogruppen wie Diabetiker, Kleinkinder und Senioren kann es durchaus gesundheitsgefährdend werden. Denn durch die Krankheit ist das Immunsystem beeinträchtigt – Bakterien haben jetzt ein leichtes Spiel mit dem geschwächten Körper. Grippeviren können also Folgeerkrankungen wie Lungen- oder Herzmuskelentzündungen verursachen. Eine jährliche Impfung kann deshalb sinnvoll sein, sprechen Sie dazu bitte mit ihrem Arzt. Bei diesen spezifischen Symptomen sollten Sie aufhorchen:

  • akuter Krankheitsbeginn
  • Muskelschmerzen im ganzen Körper
  • hohes Fieber
  • Appetitlosigkeit
  • trockener Husten
  • Schwächegefühl und Kreislaufbeschwerden
  • Müdigkeit

Generell gilt: Bei hohem Fieber und Schüttelfrost sollten Sie in jedem Fall den Arzt aufsuchen. Ebenso, wenn Sie abrupt Beschwerden bekommen, grünlichen oder gelben Auswurf haben und sich auch nach einigen Tagen nicht besser fühlen. Auch wenn Sie besonders gefährdet sind, ist Vorsicht geboten, das gilt zum Beispiel für kleine Kinder oder Schwangere.

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